Menlo, mein neuer Quellcodefont?
Seit Jahren nutze ich ProFont zum Schreiben meiner PHP-, HTML-, CSS-Dateien usw. Mein Auge hat sich so an diesen Font gewöhnt, dass ich ihn auch im E-Mail-Client verwende. Nun hat sich, und zwar ganz unbemerkt, ein möglicher Konkurrent auf meine Festplatte geschlichen…
TFdJ 2010: DVDpedia
Seit 2008 küre ich jedes Jahr ein Programm zum TFdJ (Tobias’ Favorit des Jahres): Die »Neuentdeckung«, die mir im Laufe des Jahres am besten gefallen hat.
Dieses Jahr fiel meine Wahl auf DVDpedia, eine Filmdatenbank.
Den entsprechenden Artikel gibt es an anderer Stelle zu lesen, kommentieren kannst Du diesen Artikel hier.
Der Ärger mit dem Emoticons
Emoticons, manchmal auch Smileys genannt, kennen wir ja alle.
Ursprünglich wurden sie aus Satzzeichen komponiert, dann zunehmend durch Grafiken ersetzt:
:-) wurde zu
,
;-) wurde zu
und so weiter.
Der Grundgedanke dabei war: In der elektronischen Kommunikation fehlen wichtige Ausdrucksmittel wie
Tonfall oder Gesichtsausdruck, die dabei helfen, eine Aussage richtig zu interpretieren: War das jetzt
ernstgemeint oder nicht? Freut sich der Schreibende oder ärgert er sich?
1982 kam dann ein gewisser Scott E. Fahlman auf die Idee, als Interpretationshilfe eben jede Zeichenfolgen
zu vewenden, die wir heute als Emoticons kennen.
Eigentlich eine gute Idee.
Nur funktioniert sie nicht richtig.
Alte Mails lesen
Ich führe kein Tagebuch.
Schon ewig nicht mehr.
Ein richtiges Tagebuch habe ich zuletzt in den frühen achtziger
Jahren des letzten Jahrhunderts geschrieben – glaube ich zumindest; kann ich nicht
nachprüfen, weil ich nicht weiß, wo dieses Tagebuch geblieben ist.
Dann habe ich mehrere Jahre lang wenigstens ein paar Notizen in kleine Taschenkalender
gemacht. So kann ich zum Beispiel nachschlagen, dass ich am 23.11.1991 im Zwischenfall
war, dort mit Didi Gin getrunken habe und Tanja aus Mülheim mich angelächelt hat.
Ein Information von unschätzbarem Wert!
Irgendwann war ich dann selbst für diese kurzen Notizen zu faul. Im Nachhinein sehr ärgerlich, weil ich nun gar nicht mehr weiß, was ich in bestimmten Jahren so gemacht habe oder wann bestimmte Ereignisse stattfanden: Was habe ich, sagen wir mal, 2000 so alles gemacht? Und wann war nochmal diese Hochzeit, auf der es keinen Tropfen Alkohol zu trinken gab?
Beinahe wär ich reich geworden
Es ist nun schon etwa 20 Jahre her, da hab ich mal mit ein paar Leuten über das Klingeln von Telefonen geredet. Natürlich meinten wir damals Festnetztelefone, und das Gespräch drehte sich hauptsächlich darum, dass die damals aktuellen Geräte ganz anders klingelten als jene, mit denen wir aufgewachsen sind.
Im Laufe dieses Gesprächs habe ich irgendwann gesagt, dass ich es cool fände, wenn Telefone überhaupt nicht klingeln würden. Statt dessen, so stellte ich mir vor, sollte ein Chip kleine Soundsamples speichern können, auf dass, wenn mich jemand anruft, eine menschliche Stimme »Teleefooon« rufen solle.
Nur ein klitzekleines Stückchen weiter gedacht, und ich wäre der Erfinder der Klingeltöne gewesen, mit denen man heutzutage ordentlich Kohle scheffeln kann.
Verdammte Hacke.
Kaffeetrinker: Die neuen Teetrinker
Jahrelang mussten wir Teetrinker den Spott der Kaffeetrinker auf unsere
zarten Seelen niederprasseln lassen.
Wenn wir morgens gerne einen
Darjeeling Finest Tippy Golden Flowery Orange Pekoe First Flush tranken,
am Abend aber einen China Golden Yunnan Special Pekoe vorzogen, wurde uns
nicht nur der lange, für Laien kaum aussprechliche Namen vorgeworfen,
sondern die Vielfalt an sich: Ein Kaffeetrinker wollte Kaffee, sonst nichts.
Die einzig erlaubten Variationen waren die Verwendung respektive der Verzicht auf Zucker und Milch.

