Beinahe wär ich reich geworden
Es ist nun schon etwa 20 Jahre her, da hab ich mal mit ein paar Leuten über das Klingeln von Telefonen geredet. Natürlich meinten wir damals Festnetztelefone, und das Gespräch drehte sich hauptsächlich darum, dass die damals aktuellen Geräte ganz anders klingelten als jene, mit denen wir aufgewachsen sind.
Im Laufe dieses Gesprächs habe ich irgendwann gesagt, dass ich es cool fände, wenn Telefone überhaupt nicht klingeln würden. Statt dessen, so stellte ich mir vor, sollte ein Chip kleine Soundsamples speichern können, auf dass, wenn mich jemand anruft, eine menschliche Stimme »Teleefooon« rufen solle.
Nur ein klitzekleines Stückchen weiter gedacht, und ich wäre der Erfinder der Klingeltöne gewesen, mit denen man heutzutage ordentlich Kohle scheffeln kann.
Verdammte Hacke.
Kaffeetrinker: Die neuen Teetrinker
Jahrelang mussten wir Teetrinker den Spott der Kaffeetrinker auf unsere
zarten Seelen niederprasseln lassen.
Wenn wir morgens gerne einen
Darjeeling Finest Tippy Golden Flowery Orange Pekoe First Flush tranken,
am Abend aber einen China Golden Yunnan Special Pekoe vorzogen, wurde uns
nicht nur der lange, für Laien kaum aussprechliche Namen vorgeworfen,
sondern die Vielfalt an sich: Ein Kaffeetrinker wollte Kaffee, sonst nichts.
Die einzig erlaubten Variationen waren die Verwendung respektive der Verzicht auf Zucker und Milch.
The Return of the Glasflasche
Liebe Normbrunnenflasche,
… oder ziehst Du den Namen Brunneneinheitsflasche vor, oder gar Perlenflasche?
Oder darf ich Dich Nobrufla nennen? – Danke!
Also, liebe Nobrufla, ich muss mich bei Dir entschuldigen!
Einige Jahre lang habe ich Dich nun im Laden stehen lassen. Zu verlockend waren
1,5-Liter PET-Flaschen im Sechserpack – meistens sehr günstig zu erwerben, aber vor
allem so schön zu transportieren. Ich bin ja nun keine Mitte Zwanzig mehr, und da muss
man ab und zu schon mal an seinen Rücken denken.
Aber je öfter ich Deine entfernten Verwandten mit nach Hause nahm, desto mehr fielen
Sie mir auf die Nerven.
Teures Bier, macht aber nix
Manchmal passiert es einem, dass man einen Liter Bier kauft zu einem Preis, für den man
normalerweise zwei ganze Kästen einer Billig- oder einen Kasten einer Edelmarke bekommt.
Dann verzichtet man noch auf die Rückerstattung des Pfandes – der hier immerhin einen
Drittel des Preises ausmacht – und am Ende freut man sich trotzdem noch.
Klingt bescheuert?
Ist es vielleicht auch, aber das ist mir egal.
Spiel mir das Lied von der Tastaturbelegung
Was mich am Mac – oder, genauer gesagt, an seiner deutschen Tastaturbelegung – schon
immer gestört hat, war die Position der [eckigen] Klammern: Option + 5 bzw.
Option + 6 (zur Option-Taste darf man auch Wahltaste oder Alt sagen). Nicht nur,
dass das Tippen dieser Kombination in meinen Augen (oder meinen Fingern?) äußerst
unbequem ist, ich konnte sie mir auch nie richtig merken: Immer wieder habe eine
schließende statt einer öffnenden Klammern oder gar ein ¢ (Option + 4)
eingetippt.
Kürzlich habe ich endlich eine Lösung für dieses Problem gefunden.
Ein Blog, ein Blog!
So, nun bin ich also auch aufgesprungen auf den Blog-Zug, der schon überall durch die Gegend fährt und vielleicht auch sogar ein bisschen langweilig geworden ist. Aber was soll’s, schließlich hatte ich ein Blog-ähnliches System am Netz, bevor die ganz große Welle angerollt kam, also kann ich auch den zweiten Versuch mit einiger Verspätung starten…


