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Diskontinuierliche Blöcke

Was sind eigentlich diskontinuierliche Blöcke ?
Normalerweise ist man es ja gewohnt, dass ein Block einen zusammenhängenden Abschnitt des Textes markiert – aber wieso soll man eigentlich immer nur einen Block haben? Es kann manchmal mehr als nützlich sein, wenn man zur gleichen Zeit mehrere, nicht zusammenhängende Blöcke markiert hat.
(Und wie Ihr es sicher schon ahnt, sollen die Hervorhebungen in diesem Absatz den Einsatz von diskontinuierlichen Blöcken simulieren ...)

Papyrus beherrscht diskontinuierliche Blöcke seit seinen Anfängen – MS kamen erst ein knappes Jahrzehnt später auf den Trichter, das so etwas nützlich sein kann.
Der folgende Screenshot soll den praktischen Einsatz dieses Features verdeutlichen:

Papyrus - Diskontinuierliche Bloecke
Diskontinuierliche Blöcke im praktischen Einsatz
 

Was will uns dieser Screenshot sagen?
In einem Textabschnitt sollten mehrere Wörter kursiv gesetzt werden. Ohne diskontinuierliche Blöcke würde man nun das erste Wort markieren und kursiv setzen, das zweite Wort markieren, dieses ebenfalls kursiv setzen... und so weiter. Einfacher, schöner und schneller geht es, wenn man zuerst alle gewünschten Wörter markiert – und diese müssen eben nicht hintereinander stehen – und sie dann auf einen Schlag kursiv setzt.
Ein einfache Idee – und doch überaus hilfreich!
 

Die diskontinuierlichen Blöcke können aber nicht nur manuell angelegt werden:
Nehmen wir an, wir überlegen es uns anders und möchten die kursiven Wörter doch lieber fett haben. Dann kann man die im Screenshot sichtbare Fontauswahl aufrufen und den Schrifstil auswählen, den man ändern will (hier: Verdana, Italic, 10 Punkt) und anschließend den Button Markieren klicken.
Dadurch werden alle Wörter, die diesen Schriftstil aufweisen, markiert – mit Hilfe der diskontinuierlichen Blöcke; und genau diese Situation ist im Screenshot zu sehen.
Anschließend wählt man Bold und klickt Setzen, und schon ist aus kursivem Text fetter geworden...

Oder nehmen wir mal an, wir haben einen Text, in dem das Wort »papyrus« sehr oft vorkommt, und dieses Wort wollen wir in einer anderen Schrift darstellen, um es deutlicher hervorzuheben.
Der erste Schritt führt dann über die Suchen-Funktion von papyrus.

Papyrus - Suchen
papyrus: Die Suche nach einem Wort
 

Nachdem das gesuchte Wort eingegeben wurde, klickt man auch hier den Button Markieren: Das Wort wird im gesamten Text markiert. Jetzt wird die Fontauswahl aufgerufen, der gewünschte Textstil eingestellt, und ein Klick auf Setzen führt zu dem gewünschten Ergebnis:
Das Wort »papyrus« wird im gesamten Text in einer anderen Schrift dargestellt.
Übrigens kann man die Suche auch auf einen bestimmten Bereich des gesamten Textes einschränken, dann werden auch nur innerhalb dieses Bereiches Blöcke angelegt.

Es ist schon erstaunlich, dass das Konzept der diskontinuierlichen Blöcke nicht schon längst auf breiter Front bekannt ist – wenn man sich einmal daran gewöhnt hat, will man sie nicht mehr missen... und soweit ich informiert bin, ist dieses Konzept bisher nirgendwo so konseqent wie in Papyrus verwirklicht worden.
 

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Hinweis:
Die Screenshots in diesem Artikel stammen aus der Atari-Version 9.x von Papyrus. Irgendwann werde ich sie vermutlich auch mal durch Bilder aus der MacOSX-Version ersetzen...
Im Artikel beschreibe ich den Funktionsumfang der Atari-Version 9.x – bisher hat mir einfach die Zeit für eine Überarbeitung gefehlt. Aber ich werde die Gelegenheit nutzen, auch in dieser Hinsicht den Artikel noch einmal zu überarbeiten...
Im Moment sind die Informationen auf dieser Site auf jeden Fall etwas veraltet, ich bitte dies zu berücksichtigen.

 

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