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Tobias’ kleines Snufflog

Hier beschreibe ich verschiedene Schnupftabak-Sorten, die ich probiert habe.
Beschreibung und Bewertung sind natürlich rein subjektiv. Ich erhebe nicht den Anspruch, allgemeingültige Tatsachen zu veröffentlichen – ich schreibe einfach, was ich persönlich zu den hier aufgeführten Schnupftabak-Sorten denke...
 

Ich weise nochmals darauf hin:
Schnupftabak kann gesundheitsschädlich sein und abhängig machen!
Ich möchte niemanden dazu verführen, mit dem Schnupfen anzufangen.

 

Creative Commons License
Die Texte zu den Snuffs und Herstellern sowie die Produktfotos sind unter einer Creative Commons-Lizenz lizenziert.
Siehe unten.

Ein neues Feature: Kommentare

Ihr könnt hier nun auch Kommentare hinterlassen. Ob Ihr meine Beschreibung unterstützen oder ihr widersprechen wollt, oder vielleicht eine eigene Bewertung eines Snuffs hinterlassen… Klickt einfach auf den »Kommentare«-Link beim jeweiligen Snuff, alles andere seht Ihr dann schon.

Schnupftabak – Beschreibungen

52 Snuffs getestet.
Als neu markierte Beschreibungen wurden etwa innerhalb der letzten beiden Monate hinzugefügt.


Pöschl (Herstellerinfo)

Pöschl (Herstellerinfo)

Website: www.poeschl-tobacco.com
Pöschl Tabak wurde 1902 gegründet und ist heute mit ca. 50% Marktanteil Weltmarktführer in der Herstellung von Schnupftabak, bietet aber auch Pfeifen- und Zigarettentabake sowie Zigarillos an.
Die Website informiert umfassend über Firma und Produkte und hat inhaltlich ein dickes Lob verdient, auch wenn die grafische Gestaltung mir persönlich nicht besonders zusagt.

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Pöschl Gletscherprise

Pöschl Gletscherprise

Wenn ein Laden nur eine Snuffsorte führt, kann man sicher sein: Es ist die Gletscherprise. Deutschlands wohl populärster Snuff eignet sich sehr gut für Schnupf-Anfänger: Mit dem beliebten Menthol aromatisiert, überdeckt die Aromatisierung aber doch nicht den Tabakgeschmack. Der Geschmack ist meiner Meinung nach nicht gerade aufregend; aber man bekommt mit der Gletscherprise einen preislich günstigen, grundsoliden Snuff, der auch erfahrene Schnupfer immer wieder zufriedenstellen kann.

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Pöschl Gawith Apricot

Pöschl Gawith Apricot

Ein weiterer, sehr beliebter Tabak aus dem Hause Pöschl. Mit vergleichsweise wenig Menthol eröffnet er dem Schnupfer die Welt der fruchtigen Snuffs. Das Fruchtaroma schmeckt man sofort, nach einigen Minuten aber setzt sich ein schönes tabakechtes Aroma durch. Ich selbst bin kein großer Freund von Frucht-Snuffs, aber den Gawith Apricot nehme ich zwischendurch immer wieder gerne. Und für Anhänger der fruchtigen Aromen dürfte der G.A. zur Standardausstattung gehören.

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Pöschl Mac Craig Royal Snuff

Pöschl Mac Craig Royal Snuff

Der Mac Craig ist ein typischer Mentholsnuff und der Gletscherprise nicht unähnlich; dennoch hat er für mich einen angenehmeren, etwas würzigeren Geschmack – in meinen »frühen Snuff-Tagen« war dies mein Favorit.
Auf jeden Fall eine interessante Alternative zu »Deutschlands Standardsnuff«; und ganz nebenbei ist die Dose in der Hosentasche gut zu transportieren.

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Pöschl Mac Cartney

Pöschl Mac Cartney

Augenscheinlich haben Pöschl auf den zunehmenden Markt für englisch Snuffs reagiert und mit dem Mac Cartney einen Tabak kreiert, der vermutlich nicht nur zufällig sowohl vom Namen, als auch von der grafischen Gestaltung her die beliebten Sorten von McChrystal’s erinnert... und beim Schnupfen fühlt man im ersten Moment tatsächlich einen Hauch vom »Original & Genuine« des englischen Herstellers – aber das war’s dann auch schon. Die Komponenten – Menthol und, wenn ich das richtig herausschmecke, Eukalyptus – sind eindeutig in in einem ganz anderen Mischungsverhältnis zusammengesetzt. Vor allem nach einer Weile, wenn sich der Geschmack des Tabakfundaments immer mehr durchsetzt, merkt man: Dies ist ganz klar ein Pöschl-Snuff und kein Engländer.

Man kann sich also ärgern, dass die Kopie des McChrystal’s nicht gelungen ist – oder es begrüßen, dass Pöschl sich selbst treu bleiben und der Versuchung widerstehen, einfach zu kopieren. Wobei ich mich allerdings schon frage, warum es für nötig erachtet wurde, sich rein optisch so offensichtlich am englischen Hersteller zu orientieren; denn das macht es ein wenig schwer, den Mac Cartney als das zu sehen, was er eigentlich ist: Ein schöne, angenehme Variation des typischen Pöschl-Aromas, bei dem das Menthol nicht zu stark ausfällt und Platz lässt für echten Tabakgeschmack. Freunde der Gletscherprise und des MacCraig werden ihn sicher mögen; aber auch Anhänger von McChrystal’s Original & Genuine können durchaus mal eine Nase riskieren – solange sie halt nicht erwarten, einen geschmacklichen Bruder des Engländers zu schnupfen.

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McChrystal's (Herstellerinfo)

McChrystal's (Herstellerinfo)

Website: www.mcchrystals.co.uk
McChrystal's wurde 1926 gegründet und ist somit der jüngste Hersteller in der hiesigen Runde. Ihre Tabake bezieht die Firma von Wilson's (s. unten), McChrystal's selbst übernehmen »nur« die abschließende Aromatisierung – aber gerade in dieser Hinsicht arbeiten sie ganz hervorragend. Die Website wurde vor einiger Zeit komplett überarbeitet und beleidigt jetzt wenigstens nicht mehr die Augen… ist aber meiner Meinung nach zu »verspielt« und bietet auch nicht gerade reichhaltige Informationen zu den Produkten.

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McChrystal's Original and Genuine

McChrystal's Original and Genuine

Ich kann nur sagen: Ein wirklich hervorragender Snuff – einer meiner absoluten persönlichen Favoriten! Menthol und Eukalyptus dominieren den ersten Geschmackseindruck, aber schon nach wenigen Augenblicken schmeckt man eine herrliche Würze und echten Tabak. Ohne den McC O.a.G. gehe ich nicht mehr aus dem Haus – und wenn ich auf einen Schnupftabak überhaupt nicht mehr verzichten mag, dann ist es dieser.
Leider ist zu bemerken, dass der O.a.G. sein volles Aroma relativ schnell verliert, nachdem man die Dose einmal geöffnet hat. Er schmeckt dann immer noch sehr gut, aber das hundertprozentige Geschmackserlebnis ist verloren. Wenn man also eine größere Dose vorrätig hat, ist zu empfehlen, zunächst eine Menge, die man innerhalb einiger Tage aufbrauchen kann, in eine kleinere Dose abzufüllen. Die große Dose sollte man dann gut verschließen und vernünftig lagern.

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McChrystal's S'nuff

McChrystal's S'nuff

Smoker's Blend lautet der »Untertitel« des S'nuff: Dieser Schnupftabak wurde speziell für Raucher konzipiert; bei einem vergleichsweise hohem Nikotingehalt dominiert hier das pure Tabakaroma, ergänzt durch einen Hauch von Zitrusdüften – denke ich zumindest... Neben dem McC O.a.G. ist das die zweite Sorte, bei der ich darauf achte, dass ich immer genug vorrätig habe.
Der S'nuff ist sicherlich nicht das Richtige für die ersten Gehversuche von Schnupf-Anfängern, aber erfahrene Schnupfer und Raucher, die eine Alternative zu ihrem qualmigen Laster suchen, sollten ihn auf jeden Fall mal probieren. Darüber hinaus ist der McC S'nuff ein guter Beweis, dass englische Sorten nicht zwangsläufig »Mentholhammer« sind, wie es hierzuladen viele Leute zu glauben scheinen.

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McChrystal's JIP

McChrystal's JIP

Der JIP dürfte eher dem entsprechenden, was Vorurteile über englische Snuffs besagen, denn er ist sehr mentholstark. Dem »untrainierten« Schnupfer kann die erste JIP-Prise durchaus die Tränen in die Augen treiben. Das Frischegefühl hält sich auch länger in der Nase, die Dominanz des Mentholgeschmacks weicht aber nach und nach einer würzigen Note, welche der des Original and Genuine nicht unähnlich ist. Zu meinen absoluten Favoriten gehört der JIP nicht, aber zwischendurch nehme ich ihn immer wieder sehr gerne – vor allem, wenn mir nach einer frischen Prise zumute ist.

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McChrystal's Sturco

McChrystal's Sturco

Ein ganz klassischer, geradliniger Menthol-Snuff.
Ziemlich starker Mentholflash am Anfang (für mein Empfinden noch etwas stärker als beim JIP), gefolgt von einer angenehm-würzigen Tabaknote – und das war's auch schon.
Der Sturco hält sich relativ kurz in der Nase, was ich eigentlich nicht so mag... aber ab und zu ist es auch vorteilhaft, wenn ein Snuff keinen dauerhaften Nachgeschmack hinterlässt: Kurz vor einem leckeren Essen oder einem guten Wein etwa. Wenn man sich in so einer Situation noch schnell einen Schnupf »reinpfeifen« will, tut man gut daran, zu einer Sorte zu greifen, deren Geschmack sich eben nicht für lange Zeit in der Nase festsetzt. Und genau deshalb gehört der Sturco zu meiner Standard-Ausstattung, ohne einen der vorderen Plätze in meiner persönlichen Hitliste erreichen zu können.

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Gawith Hoggarth (Herstellerinfo)

Gawith Hoggarth (Herstellerinfo)

Website: www.gawithhoggarth.co.uk
Die Firma Gawith Hoggarth wurde 1887 gegründet – die Namensähnlichkeit zur Firma Samuel Gawith (s.u.) kommt nicht von ungefähr: Ein Sprößling der Familie von Samuel Gawith war Mitgründer von Gawith Hoggarth (mehr dazu ist auf der Website von Samuel Gawith nachzulesen).
Die Website von G.H. hingegen ist eine einzige Enttäuschung. Grafisch amateurhaft, findet man nur spärliche Informationen – und vor allem fast gar nichts über die Snuffs von G.H., nur eine kleine Auflistung von Pöschl-Sorten (mit denen G.H. offensichtlich kooperieren). Das ist schade, denn die G.H. Snuffs müssen sich nun wirklich nicht verstecken. Ganz und gar nicht.

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Gawith Hoggarth CM

Gawith Hoggarth CM

Hierzulande recht bekannt ist der »Rumney's Export Snuff«, und den G.H. CM kann man wohl als »Verwandten« dieses Snuffs bezeichnen...
»CM« steht für »Camphor Menthol«, also genau die Ingredienzen, die auch dem Rumney's seinen typischen Geschmack geben – und im G.H. CM sind sie offensichtlich in etwa dem gleichen Mischungsverhältnis zugesetzt.
CM und Rumney's schmecken also recht ähnlich; dennoch bevorzuge ich persönlich den CM, weil er meines Erachtens runder und voller schmeckt; eventuell liegt das am Tabakfundament.
Frisch, aromatisch, leicht, mit einem feinen Tabaknachgeschmack – so würde ich den CM insgesamt beschreiben. Momentan mein Favorit für die erste Prise am frühen Morgen; und eine echte Empfehlung für Schnupfanfänger!

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Gawith Hoggarth Kendal Brown

Gawith Hoggarth Kendal Brown

Der Kendal Brown schmeckt hauptsächlich nach reinem Tabak; und tatsächlich habe ich hier zuvor auch geschrieben: »Soweit ich das beurteilen kann, ist der Kendal Brown gar nicht aromatisiert...« Offensichtlich enthält eine Kendal-Brown-Mischung (die es unter diesem Namen auch von anderen Herstellern gibt) doch eine dezente Aromatisierung von Zitrus-Düften, das Tabakfundament würde ich als herb-würzig bezeichnen.
Der K.B. ist trocken und körnrig, von daher reagiert meine Nase relativ stark auf diese Sorte – soll heißen: Nach dem Genuss einer Prise muss ich häufiger niesen als bei anderen Sorten; darüber hinaus fängt sie nach kurzer Zeit an zu »laufen«. Übrigens: Morgens bis nachmittags mag ich den K.B. eigentlich nicht, aber am Abend nehme ich ihn sehr gerne.

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Gawith Hoggarth Irish D

Gawith Hoggarth Irish D

Der Irish D ist eine reine Tabakmischung ohne weitere Aromen. Hier erlebt man einen reinen, mild-würzigen Tabakgeschmack, der sich aber vom Aroma deutscher Schmalzler deutlich unterscheidet. Das ist nicht der einzige Unterschied: Der Irish D ist im Gegensatz zum Schmalzler sehr fein gemahlen und trocken, was meinen persönlichen Vorlieben sehr entgegenkommt; der optisch auffälligste Unterschied ist die sehr helle Farbe.
Für Schnupfer, die zum ersten Mal einen Tabak ohne Aromatisierung probieren wollen, ist der Irish D meiner Meinung nach ein guter Einstieg.

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Gawith Hoggarth SP

Gawith Hoggarth SP

Der SP von Gawith & Hoggarth gehört schon längere Zeit zu meinen bevorzugten Snuffs; trotzdem taucht er zeitlich relativ spät hier auf der Site auf – warum?
Ganz einfach: Alle Beschreibungen, die mir einfallen, klingen so, als handele es sich um einen langweiligen Schnupftabak, aber das ist er eigentlich nicht. Deshalb habe ich so lange gezögert... Da mir aber immer noch keine andere Formulierung eingefallen ist, muss ich jetzt das Risiko des Missverständnisses eingehen – ich habe ja nun auch davor gewarnt.
Also, es handelt sich meiner Meinung nach um eine etwas »unspektakuläre« SP-Variante, nichtsdestoweniger gefällt er mir sehr gut. Wie alle SPs ist er fein gemahlen, dabei trocken bis mittelfeucht; er schmeckt weniger zitrus-artig als die SPs von Wilsons of Sharrow, eher würzig so wie die von Samuel Gawith. Immerhin eignet er sich (vielleicht gerade wegen seiner Unspektakularität) gut, um einen Einstieg in die SPs dieser Ausprägung zu finden.

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Wilsons of Sharrow (Herstellerinfo)

Wilsons of Sharrow (Herstellerinfo)

Website: www.sharrowmills.com
Gegründet 1737, ist Wilsons die älteste der hier besprochenen Firmen. Ein breitgefächertes Angebot an hervorragenden Snuffs unterschiedlichster Geschmacksrichtungen resultiert aus der Snuff-Erfahrung eines Vierteljahrtausends.
Die Website ist seit einiger Zeit endlich auch grafisch gelungen, umfangreiche Informationen über Geschichte und Produkte gab es schon immer.

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Wilsons of Sharrow Irish Toast No.21

Wilsons of Sharrow Irish Toast No.21

Wilsons »No.21« ist ebenfalls eine reine, »irische« Tabakmischung, und so ist es nicht verwunderlich, dass er geschmackliche Ähnlichkeiten zum G.H. Irish D besitzt und ebenfalls sehr fein gemahlen und trocken ist. Der No.21 ist allerdings deutlich dunkler und schmeckt würziger, etwas herber und nicht so mild. Aber er hat ein herrliches Aroma, was sich meinem Empfinden nach auch etwas länger in der Nase hält als beim Irish D. Ein sehr guter Snuff für alle, die den reinen Tabakgeschmack schnupfen wollen!

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Wilsons of Sharrow Irish High Toast No.22

Wilsons of Sharrow Irish High Toast No.22

Die dritte »Irish«-Variante im Bunde... Farblich ähnelt er eher dem G.H. Irish D, ist also sehr hell. Der Geschmack ist aber anders: Hier besteht absolut kein Zweifel mehr, dass es sich um einen geräucherten Tabak handelt – soll hießen, der No.22 hat einen sehr starken Rauchgeschmack; und besonders bei einer frisch geöffneten Dose schmeckt man im ersten Moment fast nur den Rauch. Wie so oft, setzt sich der Geschmack des Tabaks dann nach einigen Momenten durch.
Wem der Rauchgeschmack zu stark ist, der tut gut daran, eine neue Dose des No.22 zu öffnen und erstmal eine Weile liegen zu lassen – einmal geöffnet, lässt die Intensität des Rauchs relativ schnell nach. Daraus folgt: Wer gerade den starken Rauchgeschmack mag, sollte sich bevorzugt die kleine 5g-Dose zulegen. (Den No.22 gibt es, wie alle Snuffs von Wilsons, auch in einer 10g- und einer 21g-Dose.)

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Wilsons of Sharrow Best SP

Wilsons of Sharrow Best SP

Wilsons Best SP ist McChrystal's S'nuff nicht unähnlich... halt, die korrekte Formulierung müsste eigentlich lauten: »Der Sn'nuff ist dem Best SP nicht unähnlich« – denn SP-Varianten sind in England seit über 200 Jahren bekannt. Wie beim S'nuff dominiert hier das Tabakaroma, welches durch mediterrane Zitrusöle (Bergamotte) sowie weitere Aromen (Rose, Lavendel) dezent ergänzt wird, was in einem aromatisch-würzigem Geschmack resultiert.
Im Gegensatz zum Sn'nuff erscheint mir der Best SP weniger nikotinstark; somit ist er für Nichtraucher wohl besser geeignet. Aber egal, ob Raucher oder Nichtraucher: Geschmacklich ist er auf jeden Fall ein Erlebnis – ein positives, wohlgemerkt... :-)
Meiner Meinung nach ist der Best SP eine der wenigen Sorten, die sowohl Anhänger des puren Tabakgeschmacks, als auch Freunde von aromatisierten Snuffs voll zufrieden stellen können. Auf jeden Fall mal probieren!

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Wilsons of Sharrow Tom Buck

Wilsons of Sharrow Tom Buck

Und noch eine SP-Variante aus dem Hause Wilsons: Der Tom Buck ist im Vergleich zum »Best SP« stärker aromatisiert, ohne dass der Tabakgeschmack überdeckt wird. Damit ist er eine gute Wahl für alle Schnupfer, die bisher hauptsächlich mit Menthol oder Fruchtaromen versetzte Snuffs probiert haben, aber nun einen »Einstieg« in die eher tabakigen englischen Sorten suchen.
Aber auch für Kenner der SP-Varianten ist der Tom Buck eine interessante Alternative, der man mal eine Chance gönnen sollte.

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Wilsons of Sharrow Irish D High Toast No.20

Wilsons of Sharrow Irish D High Toast No.20

Gut, dass Wilsons ihren Toast-Snuffs Nummern gegeben hat, sonst wäre es noch schwerer, sie namentlich zu unterscheiden... ;-)
Der No.20 ist lt. Hersteller-Website ein »gerösteter SP«, und genauso schmeckt er auch: Man spürt einen Hauch der dezenten Zitrus-Aromatisierung, die man vom Best SP oder dem Tom Buck schon kennt – und gleichzeitig einen rauchigen Tabakgeschmack wie beim No.21, allerdings milder. Alles in allem ein wirklich gelungener Übergang von Wilsons Interpretation der SP-Varianten zu den »getoasteten« Sorten. Ein Snuff, den ich sicher wieder kaufen werde!

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Wilsons of Sharrow S.M. Blue

Wilsons of Sharrow S.M. Blue

Der S.M. Blue enthält ebenfalls Menthol, dominierend ist aber das Kampher-Aroma. Diesen Geschmack finde ich sehr angenehm, zudem dürfte er für deutsche Schnupftabak-Konsumenten recht neu sein: Der bereits erwähnte »Rumney's Export Snuff« sowie der G.H. CM enthalten zwar auch Kampher, dennoch ist der Geschmack nicht wirklich ähnlich.
Der S.M. Blue ist sehr weich und rund und dürfte sich auch für Schnupfanfänger eignen, ohne für einen erfahrenen Schnupfer »langweilig« zu schmecken. Definitiv eine Empfehlung für alle, die die Welt der englischen Snuffs erkunden wollen.

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Wilsons of Sharrow S.M. 500

Wilsons of Sharrow S.M. 500

Der S.M. 500 ist eher starker Vertreter der »medicated« Snuffs – er ist also mit einer ordentlichen Menthol- und Eukalyptusdosis versehen. Er ist dem JIP von McChrsytal's nicht unähnlich, wobei der S.M. 500 meines Erachtens etwas weniger Menthol, dafür mehr Eukalyptus enthält. Darüber hinaus wurde mir zugetragen, dass er dem berühmten Hedges L260 sehr ähnlich ist – das kann ich leider nicht überprüfen, da ich den Hedges nie probiert habe.
Für Freunde stärkerer »medicated« Sorten ist die frische Würze des S.M. 500 auf jeden Fall zu empfehlen.

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Samuel Gawith (Herstellerinfo)

Samuel Gawith (Herstellerinfo)

Website: www.samuelgawith.co.uk
Die Schnupftabake von Samuel Gawith sind etwas Besonderes. Das soll nicht heißen, dass sie zwangsläufig besser schmecken als die Snuffs anderer Hersteller; aber wer schon mal eine Dose eines S.G.-Tabaks (besonders der fein gemahlenen Sorten) geöffnet und eine Prise zwischen den Fingern gespürt hat, der weiß, dass sie anders sind: Weich, luftig... »fluffy« nennt der Hersteller das gerne, was übersetzt »flaumig, flauschig, flockig« heißt. Aber ich finde, das umgangssprachliche Wort »fluffig« trifft es viel besser.
Die Firma wurde 1792 gegründet und hat einige Rezepturen im Angebot, die sich seither nicht verändert haben. Ebenso kommt seit der Gründung ein und dieselbe Tabakmühle zum Einsatz, was vermutlich auch die besondere Konsistenz der Snuffs erklärt.
Die Website ist grafisch eher schlicht, aber auf eine unaufdringliche Weise ansprechend. Neben einer informativen Liste aller angebotenen Snuffs enthält sie einen sehr lesenswerten Artikel über die Geschichte der Firma.

Neuerdings (Frühjahr 2008) werden die Snuffs von Samuel Gawith nicht mehr in den teilweise hier noch gezeigten »Tins« angeboten, sondern in Plastikdosen, die haargenau jener des Jubiläums-Snuffs und anderer Sorten von Bernard entsprechen (s. Zip, SP Scotch). Das finde ich im Prinzip zwar sehr schade, aber andererseits muss man zugeben, dass S. Gawith (im Gegensatz zu anderen Herstellern, die ebenfalls Tins verwenden) ein echtes Problem mit rostigen Dosen hatten; insofern ist diese Entscheidung aus praktischer Sicht wohl zu begrüßen.

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Samuel Gawith Kendal Snuff

Samuel Gawith Kendal Snuff

Der Kendal Snuff ist ein exzellentes Beispiel für die »Fluffigkeit« der S.G.-Sorten. Eine angenehme Dosis Menthol (nicht zu viel, nicht zu wenig), kombiniert mit Kampher und einer herrlich mildwürzigen Tabakmischung. Wer jetzt denkt: »Menthol und Kampher? Das hatten wir doch schon ein paar Mal...«, der hat natürlich Recht, aber im Kendal Snuff sind die Zutaten so harmonisch komponiert, dass er eine spezielle Erwähnung wert ist.
Probieren! Unbedingt!

Ergänzung 24.5.2008:
Der Kendal Snuff scheint leider nicht mehr erhältlich zu sein. Als Alternative empfehle ich den Samuel Gawith Zip.

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Samuel Gawith Zip

Samuel Gawith Zip

Der Zip besticht, genauso wie der Kendal Snuff, durch seine »Fluffigkeit« und seine harmonische Kampher-Menthol-Kombination. Als ich vor längerer Zeit mal diese beiden Sorten miteinander verglichen habe, schien es mir so, als ob der Zip eine Spur mehr Menthol enthalten würde – aber ob das den Tatsachen entspricht, mag ich nun, da ich den Vergleich nicht wiederholen kann, nicht mehr beschwören… ich bin nicht einmal mehr sicher, ob das überhaupt zwei unterschiedliche Sorten waren oder ob da, aus welchem Grund auch immer, eine Zeitlang ein und dieselbe Sorte unter zwei unterschiedlichen Namen verkauft wurde. Aber ich werde es wohl auch nicht mehr herausfinden, da ich jetzt nur noch eine alte Dose Kendal Snuff mit einem frischen Zip vergleichen kann, und das ist ja nicht aussagekräftig.

Ist aber auch nicht so wichtig, denn auf jeden Fall ist der Zip ein sehr schöner, angenehmer und daher absolut empfehlenswerter »medicated« Snuff.

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Samuel Gawith Yellow Crest

Samuel Gawith Yellow Crest

Der Yellow Crest gehört zur Familie der SP-Varianten. Während aber McChrystal's S'nuff sowie Tom Buck und Best SP von Wilsons geschmacklich so verwandt sind, dass die Einordnung in dieselbe Kategorie nicht schwer fällt, geht der Y.C. in eine etwas andere Richtung. Während jene, wie gesagt, mit mediterranen Zitrusölen versetzt sind, steht beim Y.C. ein etwas herberer Geschmack im Vordergrund, der mich eher an würzige Kräuter erinnert. Auf jeden Fall ein Aroma, das mich sofort angesprochen hat – der Y.C. hat es auf Anhieb in die Riege meiner Lieblings-Snuffs geschafft.

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Samuel Gawith Red Crest / Blue Crest Plain

Samuel Gawith Red Crest / Blue Crest Plain

Hier einmal zwei Snuffs zusammen besprochen, weil es in diesem Falle einfach naheliegend ist...
Beide ordnet der Hersteller in die Kategorie »SP-Variante« ein, beide sind eher trocken und recht fein gemahlen; der Red Crest ist etwas dunkler als der Blue Crest (welcher seinerseits etwas dunkler ist als der o.g. Yellow Crest). Bei beiden dominiert der Tabakgeschmack, der durch ein würziges Aroma ergänzt wird. Beim Red Crest denke ich dabei sofort an Kamille – was mir aber (darüber war ich selbst ein wenig erstaunt) sehr gut gefällt. Beim Blue Crest »erschnüffle« ich das gleiche Aroma, allerdings dezenter, dafür tritt der Tabakgeschmack noch mehr in den Vordergrund.
Und um wieder den Bogen zum Yellow Crest zu schlagen: Hier tritt der kamillenähnliche Geschmack noch weiter zurück. Insgesamt schmeckt man schon eine »Bruderschaft« zwischen den drei Crests, aber doch hat jeder seine eigene Note. Mir persönlich gefällt der Yellow Crest am besten; aber es kann sicher nicht schaden, alle drei mal zu probieren!

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Samuel Gawith SP No.1 High Mill

Samuel Gawith SP No.1 High Mill

Wenn man die drei Crest-Snuffs von Samuel Gawith als Brüder bezeichnen würde, wäre der SP No.1 wohl ein Vetter dieser Drei... eine gewisse Ähnlichkeit ist durchaus vorhanden, aber eher entfernt. Der SP No.1 ist etwas herber, rauer, kratziger. Ein sehr intensiver, voller Geschmack, der auch ein wenig an den K.B. special aus gleichem Hause erinnert; dabei aber trockener und feiner gemahlen ist als dieser.
Besonders kräftige, herbe Schwarztee-Sorten werden gerne als »Herren-Tee« angeboten... wenn man diese etwas altmodische Bezeichnung auf Snuffs übertragen wollte, wäre der SP No.1 wohl der richtige Kandidat für das Label »Herren-Snuff«. ;-)

Ergänzung 28.5.2008:
Nun habe ich nach längerer Zeit mal wieder einen ganz frischen SP. No.1 probiert und muss meiner obigen Einschätzung teilweise widersprechen: Rau und kratzig finde ich ihn nun gar nicht mehr, dafür bemerke ich den Geschmack von Bergamotte – zwar dezent, aber doch eindeutig identifizierbar. Tja… hat der Hersteller die Rezeptur modifiziert? Hat sich mein Geschmacksempfinden verändert? Oder verändert sich das Aroma dieses Snuffs bei etwas längerer Lagerung; weg von der Bergamotte, hin zu einem rauen Geschmack? Keine Ahnung!

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Samuel Gawith SP Scotch

Samuel Gawith SP Scotch

Der SP Scotch ist einer sehr milde SP-Variante: Nur leicht würzig, für einen SP relativ feucht (insgesamt würde ich ihn aber eher als mittelfeucht einstufen), fein gemahlen. Von den üblichen Zitrusaromen spüre ich fast... nein, eigentlich überhaupt nichts. Wenn ich der Website des Herstellers nicht entnommen hätte, dass der SP Scotch mit Aromen versetzt ist, hätte ich ihn wohl für einen »plain«, also einen Tabak ohne Zusätze gehalten.
Wie dem auch sei: Er gefällt mir. Ein angenehmer, »unkomplizierter« Tabak, der durchaus Potential zum »Alltags-Snuff« hat.

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Samuel Gawith Irish D Light

Samuel Gawith Irish D Light

Wie der Irish D von Gawith Hoggarth und Wilsons No.22, ist auch diese Variante sehr fein gemahlen und trocken, allerdings noch etwas »pudriger«, weshalb ein besonders vorsichtiges Aufschnupfen anzuraten ist. Und dann war ich erstmal überrascht: Ist das wirklich reiner Tabak? Ein leicht süßliches, an Vanille erinnerndes Aroma macht sich in der Nase breit. Dieser »aromatisierte« Eindruck lässt aber schnell nach, und tatsächlich scheint es sich um reinen Tabak zu handeln, der halt einen besonderen Geschmack sein eigen nennen kann: Weich und aromatisch. Man sollte ihn definitv mal probiert haben!

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Samuel Gawith Black Rappee

Samuel Gawith Black Rappee

Dieser Snuff ist mit Sicherheit nichts für Anfänger, erfahrene Schnupfer können hier aber mal etwas »ganz anderes« kennenlernen. Der Black Rappee besteht aus reinem Tabak, ohne jegliche Zusätze, und ist sehr feucht und grob gemahlen – ich hatte zunächst echte Schwierigkeiten, ihn überhaupt in die Nase zu befürdern. Aber die Mühe wird belohnt, mit einem ledrigen, sehr intensivem, kräftigem Aroma. Die Feuchtigkeit bekommt den Nasenschleimhäuten sehr gut. Ich empfehle den B.R. für den späten Abend: Als kleine Erholung für die vom langen Schnupftag gestresste Nase... und zweitens passt er geschmacklich einfach besser zur Abendstimmung.
Ich muss mir irgendwann mal wieder einen guten Scotch besorgen (ich meine einen richtig guten, nicht den Blend aus dem Supermarkt); ich könnte mir vorstellen, dass der B.R. sehr gut dazu passt...

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Samuel Gawith Dr. Verey's Plus

Samuel Gawith Dr. Verey's Plus

Der »Dr.« im Namen ist wohl so zu erklären, dass dieser Snuff Zutaten enthält, die als Mittel gegen Erkältungen gelten – wer weiß? Auf jeden Fall bewirkt der Dr. Verey's Plus bei mir eine recht schnell einsetzende Sekretion, was sich schon mal positiv auswirken sollte (da Bakterien, die es sich gerade in der Nasenschleimhaut gemütlich machen wollen, auf diese Weise ausgeschwemmt werden).
Zunächst schmeckt man mal wieder Menthol, und zwar in einer recht angenehmen Dosierung: Selbst für einen Schnupf-Anfänger düfte das nicht zu beißend sein, aber stark genug für ein leichtes Frischegefühl. Ist dieser Eindruck verflogen, ergibt sich ein schönes, mild-würziges Aroma.
Der Dr. Verey's Plus ist kein Schnupftabak, den ich als »unverzichtbar« einstufen würde, aber ein angenehmer, unaufdringlicher Mentholsnuff, dessen Anschaffung man sicher nicht bereut.

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Samuel Gawith Wild Duck

Samuel Gawith Wild Duck

Der Wild Duck besteht aus einer dunklen, feuchten, würzigen Tabakmischung, die mit Pfefferminz aromatisiert wurde... he, Moment! Pfefferminz? Also ein weiterer Menthol-Snuff?
Jain. Pfefferminz ist eine Pflanze, deren Geruch und Geschmack stark durch einen chemischen Stoff bestimmt wird, nämlich dem Menthol. In Menthol-Snuffs wird der chemische Stoff also in seiner isolierten Form (als Kristall) beigefügt, im Wild Duck aber finden sich auch die Geschmacksnuancen der Pfefferminze, die über das pure Menthol hinausgehen. Und das führt dazu, dass der Wild Duck trotz des intensiven Minzgeschmacks weniger scharf in der Nase sticht, als man das von den üblichen mentholisierten Sorten kennt – eine gute Empfehlung also für alle, die zwar ein mentholiges Aroma mögen, aber aus Rücksicht auf ihre Nasenschleimhaut auf die üblichen Mentholsnuffs verzichten.

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Samuel Gawith Gold Mull

Samuel Gawith Gold Mull

Der Hersteller ordnet den Gold Mull zwar in die Kategorie »Mentholsnuff« ein, ich würde ihn aber eher der Kategorie der parfümierten Snuffs zuordnen. Natürlich enthält er eine gewisse, nicht allzu kräftige Mentholdosis, aber das süßlich-fruchtige Aroma dieses mittelfeuchten und fein gemahlenen Snuffs ist eindeutig vorherrschend. Freunden von Pöschls Gawith Apricot sollte auch der Gold Mull zusagen.

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Mullins & Westley (Herstellerinfo)

Mullins & Westley (Herstellerinfo)

Über Mullins & Westley weiß ich zur Zeit leider gar nichts – nur, dass es sich um einen kleinen Hersteller aus London handelt, dessen Produkte erst seit kurzem (Anfang 2008) auf dem deutschen Markt erhältlich sind, und dass mir ihre Snuffs sehr gut gefallen.

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Mullins & Westley Covent Snuff Mature Crumbled

Mullins & Westley Covent Snuff Mature Crumbled

Der Mature Crumbled reift nach Hersteller-Angaben mehrere Jahre in einem Holzfass. Es handelt sich um eine SP-Variante, die denen von McChrystal’s und Wilsons of Sharrow nicht unähnlich ist, aber genug eigenen Charakter aufweist, um sich von ihnen abzuheben. Im allerersten Moment erscheinen mit die Zitrusaromen ein wenig aufdringlich, so dass man einen leicht »seifigen« Eindruck erhält. Dieser verfliegt aber schnell und dann macht sich ein herrlich rundes, kräftiges Aroma breit – nicht so stark wie der McC S’nuff, aber eindringlicher als Wilsons Best SP.
Eine dicke Empfehlung für Anhänger von SP-Varianten und ebenfalls geeignet für alle, welche diese Snuff-Art erstmalig probieren möchten!

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Mullins & Westley Covent Snuff Keen Scented

Mullins & Westley Covent Snuff Keen Scented

Ein fein gemahlener »medicated« Snuff mit einer ähnlichen Geschmacksrichtung wie der S.M.500 von Wilsons: Stark, frisch, würzig. Nur etwas für Freunde ordentlicher Menthol-Portionen – für die aber eine schöne Alternative zu den bekannten Sorten!

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Mullins & Westley Covent Snuff Jock's Choice

Mullins & Westley Covent Snuff Jock's Choice

Ein ähnlicher Basis-Geschmack wie der Mature Crumbled und daher auch eindeutig ein SP; allerdings mit weniger Zitrusaromen, dafür ein ganz leicht blumiger Geschmack; insgesamt weicher und nicht so kräftig. Wem die eher starken SPs wie der Mature Crumbled oder McChrystal's S'nuff nicht zusagen, sollte mal Jock's Choice probieren.

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Mullins & Westley Covent Snuff Particular

Mullins & Westley Covent Snuff Particular

Auch beim Particular sind Zitrusaromen zurückhaltender als beim Mature Crumbled, gleichzeitig ist er weniger blumig als Jock's Choice. Außerdem hat er einen leicht würzigen Geschmack und positioniert sich daher am Übergang zwischen den beiden SP-»Lagern«, die ich bisher immer ausgemacht habe: Einerseits die mit einem spürbaren Zitrusaroma (z.B. Wilsons of Sharrow Best SP) und andererseits die eher würzigen Sorten (z.B. Samuel Gawith Yellow Crest).
Auch dieser Snuff bekommt eine Empfehlung von mir!

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J. & H. Wilson (Herstellerinfo)

J. & H. Wilson (Herstellerinfo)

Und noch eine Familiengeschichte in der Welt des Schnupftabaks. So wie Samuel Gawith und Gawith Hoggarth aus dem gleichen Familenbetrieb entstammen, waren auch die Gründer von J. & H. Wilson Ltd. verwandt mit den Wilsons of Sharrow. 1833 gründeten Joseph und Henry Wilson ein Konkurrenzunternehmen zu ihren Cousins William und George, den damaligen Besitzern der Sharrow Mills. Während Wilsons of Sharrow bis heute im Familienbesitz ist, wurde J. & H. Wilson Ltd. 1953 an die Imperial Tobacco Group verkauft (Inhaber bekannter Zigarettenmarken wie West, JPS oder Davidoff sowie den Feinschnitttabeken Drum und Van Nelle).
Nach langer Zeit sind die Snuffs von J. & H. Wilson nun auch wieder in Deutschland erhältlich.

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J. & H. Wilson Top Mill No. 1

J. & H. Wilson Top Mill No. 1

Eine trockene und sehr helle SP-Variante. Sie erinnert mich eher an die SPs von Samuel Gawith (und dort vor allem an den Yellow Crest) als an jene aus dem Wilsons of Sharrow-Lager (obwohl es die Familiengeschichte ja anders nahelegen würde). Eher leicht, geschmacklich sehr angenehm und freundlich zu den Nasenschleimhäuten – jedenfalls zu meinen, das kann individuell ja sehr unterschiedlich sein. Wer SP-Varianten mag, sollte zugreifen!

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J. & H. Wilson Medicated No. 99

J. & H. Wilson Medicated No. 99

Fein gemahlen und äußerst mentholstark. Der Geschmack des Menthols (auch hier gibt es ja Unterschiede) erinnert mich ein bisschen an den Dingler Magnet – da könnte ich mich aber irren, da ich diesen lange nicht probiert habe. Gerade junge Schnupfer scheinen ja öfter mal auf der Suche nach dem ultimativen Mentholkick zu sein – der Medicated No. 99 wird vielleicht von einigen Mitbewerbern überboten, dürfte aber auf jeden Fall auf den vorderen Rängen dieser Kategorie mitmischen. Die äußerst kleine Dose (ca. 43 × 33 × 10 mm) passt auch in die kleinste Hosentasche und macht den Medicated No. 99 zu einem guten Begleiter für unterwegs.

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Toque Tobacco (Herstellerinfo)

Toque Tobacco (Herstellerinfo)

Während die meisten der hier genannten Firmen schon seit Jahrzehnten oder gar Jahrhunderten Snuffs produzieren, wurde die Firma Toque Tobacco erst 2006 gegründet. Sie ist in der nordenglischen Stadt Berwick upon Tweed beheimatet und produziert Snuff aus amerikanischen und afrikanischen Tabken, die nicht fermentiert, sondern pasteurisiert werden (wie auch immer das funktionieren mag); dabei werden nur die Tabakblätter ohne Strunk verarbeitet.
Die Website des Herstellers überschwemmt den Besucher nicht gerade mit Informationen, aber immerhin wird erwähnt, dass nur natürliche Tabake (gibt's auch andere?) und natürliche Aromastoffe verwendet werden.

Eine Besonderheit sind die »Bullets«, in denen Toque Snuffs angeboten werden: Kleine Plastikröhrchen mit 6g Snuff, die gleichzeitig als Dosierer dienen (leider kann ich davon keine Abbildung bieten), vergünstigte Nachfüllpatronen sind ebenfalls erhältlich. Die Tins mit einem Füllgewicht von 25g zeichnen sich durch einen soliden Drehverschluss aus, welcher Aroma und Feuchtigkeitsgrad der Snuffs gut bewahren sollte (Langzeiterfahrung fehlt mir da noch).

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Toque Tobacco Original

Toque Tobacco Original

Der Original ist ein SP, wie man ihn von McChrystal's und Wilsons of Sharrow kennt: Mentholfrei, dezenter Duft von Zitrusaromen, fein gemahlen und nur leicht feucht. Geschmacklich kräftig, scheint er mir auch nikotinmäßig recht stark zu sein – am ehesten erinnert er mich an den McC S'nuff, wobei der Toque Original allerdings doch einen Hauch mehr Zitrus haben dürfte. Wer den S'nuff oder auch den Best SP von Wilsons mag, dem wird auch dieser Snuff gefallen.

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Toque Tobacco Natural

Toque Tobacco Natural

Der Name dieses Snuffs bezieht sich offensichtlich nicht darauf, dass es sich um puren Tabak handelt – eine leichte, SP-typische Aromatisierung schmeckte ich auch beim Natural heraus, noch etwas dezenter als beim Toque Original, was mehr Platz für den tabakechten Grundgeschmack lässt. Mahl- und Feuchtigkeitsgrad entsprechen dem Original und machen ihn angenehm zu schnupfen. Mit seiner leichten Würzigkeit ein »Verwandter« von Samuel Gawith Yellow Crest und J&H Wilson Top Mill. Für mich als großen Anhänger von SP-Varianten ist es eine Freude, einen weiteren empfehlenswerten Vertreter dieser Gattung kennenzulernen.

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Toque Tobacco Menthol

Toque Tobacco Menthol

So wie Toque Original und Natural typische Vertreter der mentholfreien Engländer sind, so wird der Toque Menthol ebenfalls sicher als »typisch englisch« empfunden – nur eben auf eine »mentholisierte Weise«, und das heißt: Er enthält eine ziemlich starke Portion Menthol! Allerdings ist er in dieser Hinsicht nicht so stark wie z.B. der M&W Keen Scented. Dazu gesellt sich ein angenehm dosierter Geschmack von Eukalyptus; außerdem ist er etwas feuchter als die beiden SPs von Toque.

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Toque Tobacco Peppermint

Toque Tobacco Peppermint

Frisch-würziger Pfefferminzgeschmack ohne die Schärfe von reinen Menthol-Sorten. Dazu mittelfeucht und fein gemahlen – sehr angenehm; der Toque Peppermint sollte auch für ganz empfindliche Nasen unproblematisch zu schnupfen sein.

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Toque Tobacco Peanut Butter

Toque Tobacco Peanut Butter

»Snuff mit Erdnussbutter-Geschmack... wie ekelhaft ist das denn?« – das war mein erster Gedanke, als ich den Toque Peanut Butter gesehen habe. Glücklicherweise habe ich mich aber trotzdem herangewagt – und war extrem überrascht: Der schmeckt ja! Und zwar richtig gut!
Das Erdnussaroma wirkt sehr natürlich und harmoniert gut mit dem würzigen Tabakgeschmack; der Snuff selbst ist fein gemahlen, ganz leicht feucht und sehr angenehm zu schnupfen. Den Peanut Butter werde ich auf jeden Fall öfter mal nehmen; und ich kann jedem, der genauso skeptisch ist wie ich es zunächst war, nur raten, diesem Snuff mal eine Chance zu geben.

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Toque Tobacco Toque Blueberry / Chocolate / Espresso / Toffee

Toque Tobacco Toque Blueberry / Chocolate / Espresso / Toffee

Ich fasse hier mal einige aromatisierte Toque Snuffs zusammen, denn eigentlich gilt für alle das Gleiche: Sie schmecken selbstverständlich nach dem Aroma, das draufsteht. Dies aber sehr dezent und natürlich – geschmacklich keine Spur einer unangenehm-künstlichen Aromatisierung; der Basisgeschmack des Tabaks bleibt spürbar und wird nicht vollständig überdeckt. Außerdem sind sie alle mentholfrei, fein gemahlen und leicht feucht.

Eigentlich stehe ich Aromen wie Vanille, Heidelbeere usw. im Snuff eher skeptisch gegenüber; schließlich will ich Tabak schnupfen und nicht etwas, was mir wie ein gemahlenes Bonbon vorkommt. Aber Toque beweisen, dass auch eine solche Aromatisierung keinesfalls »artfremd« wirken muss. Diese Sorten werden zwar trotzdem bestimmt nicht meine Favoriten werden, aber immerhin kann ich sie guten Gewissens jedem empfehlen: Herausgeschmissenes Geld ist das ganz gewiss nicht, und vielleicht hat der eine oder andere ja ein überraschendes Erlebnis wie ich beim Toque Peanut Butter...

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Gebrüder Bernard (Herstellerinfo)

Gebrüder Bernard (Herstellerinfo)

Die Bernard Tabak AG ist ein 1733 gegründetes Unternehmen, welches viele interessante, traditionsreiche Snuff- und Schmalzlersorten herstellt – oder besser: hergestellt hat. Denn leider wurde verkündet, dass der Geschäftsbetrieb zum 31.5.2008 eingestellt wird – eine wirklich traurige Nachricht.

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Gebrüder Bernard Jubiläums-Snuff

Gebrüder Bernard Jubiläums-Snuff

Der Jubiläums-Snuff ist mit Menthol versetzt – allerdings sehr dezent. Man spürt das typische Frischegefühl des Menthols, aber gleichzeitig schmeckt man ein herrlich tabakechtes, erdig-rauchiges Aroma, das mich sofort an einen bayrischen Schmalzler erinnert. Das Menthol »beißt« meiner Meinung nach überhaupt nicht, so dass dieser Snuff auch allen Leuten empfohlen werden kann, die mentholisierte Tabake eher ablehnen.
Ein schöner, ein sehr schöner Snuff!

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Gebrüder Bernard Amostrinha

Gebrüder Bernard Amostrinha

Der Amostrinha ist der Jubiläums-Snuff nicht unähnlich, enthält meiner Meinung nach aber noch etwas weniger Menthol, dafür tritt das rauchige Aroma deutlich stärker in den Vordergrund. Geschmacklich ist er also etwas strenger, schwerer; zudem meine ich zu spüren, dass er relativ nikotinstark ist – dabei bleibt er aber sehr freundlich zu den Nasenschleimhäuten.
Es ist (genau wie bei der Jubiläumsprise) wirklich zu wünschen, dass diese Rezeptur eine Heimat bei einem anderen Hersteller findet – wäre sehr schade, wenn so ein guter Snuff verlorengeht.

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Dingler (Herstellerinfo)

Dingler (Herstellerinfo)

Der südafrikanische Hersteller Leonard Dingler (Pty) Ltd. wurde im frühen 20. Jahrhundert gegründet und blieb ein Familienunternehmen, bis sie vor einigen Jahren von Swedish Match aufgekauft wurden, die hierzulande vor allem durch die Marken Rumney's und Kensington bekannt sind. Hergestellt werden die Snuffs nach meinem Kenntnisstand aber weiterhin in Südafrika.

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Dingler Magnet

Dingler Magnet

Der Magnet hat in deutschen Schnupferkreisen schon einen gewissen Bekanntheitgrad erreicht – oder sollte ich eher sagen, er ist »berüchtigt«? Wohl zu Recht gilt er als der mentholstärkste Snuff überhaupt, ich zumindest habe noch nichts stärkeres in der Nase gehabt. Wer den Magnet zum ersten Mal probiert, sollte also sehr vorsichtig schnupfen!
Und dann spürt man natürlich erstmal einen ordentlichen Menthol-Flash. Der Mentholdeindruck (sowohl was das Aroma, als auch was das Frischegefühl angeht) hält sich auch lange in der Nase, nach einigen Minuten gesellt sich aber auch ein würziges Aroma hinzu. Dieses Aroma empfinde ich zwar als angenehm, aber nicht unbedingt als richtigen Hit.
Für Menthol-Freaks ist der Magnet aber auf jeden Fall ein absolutes Muss – und dass Mentholgegner einen großen Bogen um den Magnet machen sollten, muss wohl nicht mehr explizit erwähnt werden. ;-)

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Dingler Taxi Premium Snuff Gold

Dingler Taxi Premium Snuff Gold

Der Taxi Gold ist ganz anders als der Magnet – dunkler, gröber, sehr feucht und allenfalls mit einer Spur von Menthol. Dafür hat er ein sehr intensives Tabakaroma, das mich an den Geruch von Zigarren erinnert (wenn man an der Zigarre selbst riecht, ich meine nicht den Rauch einer Zigarre). Insgesamt ist der Taxi Gold sicherlich etwas gewöhnungsbedürftig – meine Freundin hat nach dem Schnuppern an der geöffneten Dose gesagt: »Riecht nach Kuhstall...« –, aber ganz gewiss nicht schlecht! Wer ein erdig-ledernes Aroma schätzt, wird sich mit diesem Snuff sicherlich schnell anfreunden können. Ich glaube nicht, dass der Taxi Gold bei mir persönlich den Rang eines Lieblingssnuffs erreichen kann, aber als gern genommene Abwechslung kann ich ihn mir gut vorstellen.

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Dingler Taxi Super Snuff Menthol

Dingler Taxi Super Snuff Menthol

Der Taxi Menthol ist genauso grobkörnig wie der Taxi Gold, dabei noch dunkler und vielleicht noch eine Spur feuchter. Sein Tabakaroma ist geschmacklich ganz ähnlich, aber nicht so intensiv, dafür hat er eine spürbare, aber immer noch eher dezente Mentholportion verpasst bekommen. Das macht ihn insgesamt für mitteleuropäische Nasen wahrscheinlich etwas gefälliger als den Taxi Gold, er schmeckt aber weiterhin »außergewöhnlich« genug, um als Exot zu gelten.
Wer sich an die Dingler-Snuffs herantasten will, sollte mit dem Taxi Menthol anfangen.

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De Kralingse Zweimühlen-Snuff (Herstellerinfo)

De Kralingse Zweimühlen-Snuff (Herstellerinfo)

Ein Besonderheit kommt von unseren Nachbarn im Westen zu uns: In den niederländischen Schnupftabak- und Gewürzmühlen »De Ster« und »De Lelie« (erbaut im 18. und 19. Jahrhundert) wird ein Snuff hergestellt, der den Anhängern des echten Tabakgeschmacks viel Freunde machen wird. Die Website des Herstellers ist in Niederländisch und
Englisch verfügbar.

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De Kralingse Zweimühlen-Snuff Latakia Ao 1860

De Kralingse Zweimühlen-Snuff Latakia Ao 1860

Der Latakia Ao 1860 ist der »tabakigste« Schnupf, den ich bisher probiert habe. Sein intensives, stark würziges, lang anhaltendes Aroma ist bestimmt nicht das Richtige für Gelegenheitsschnupfer, aber Freunde des echten, unverfälschten Tabakgeschmacks werden sicher begeistert sein. Dabei dürfte er aber, da feucht und grob gemahlen, recht verträglich für empfindliche Nasenschleimhäute sein. Auch wer bayrische Schmalzer oder englische Rappees schätzt, sollte diesem Snuff mal eine Chance gönnen.
Etwas gewöhnungsbedürftig ist die Verpackung – es handelt sich um eine Plastikbox, die man in niederländischen Supermärkten auch als Gewürzverpackung findet... aber warum nicht? Praktisch und gut zu gebrauchen ist sie auf jeden Fall; ich befürchte allerdings, dass sie die Feuchtigkeit des Latakia nicht allzu lange zu halten vermag.

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De Kralingse Zweimühlen-Snuff Pepermunt Snuif

De Kralingse Zweimühlen-Snuff Pepermunt Snuif

Beim Pepermunt handelt es sich um den vorgenannten Latakia Ao 1860, der mit einer Portion Pfefferminz-Aroma versetzt wurde – und genau so schmeckt er auch: Zunächst ein frischer, aber milder Pfefferminzgeschmack; nach und nach setzt sich das würzige Tabakaroma immer mehr durch. Er ist also das Richtige für Leute, die sich vielleicht noch nicht an den intensiven Geschmack des Latakia herantraue; außerdem kann er wie Samuel Gawiths »Wild Duck« all jenen empfohlen werden, denen die üblichen Menthol-Snuffs Probleme mit den Schleimhäuten bereiten.

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De Kralingse Zweimühlen-Snuff Prins Regent / Pompadour / Macuba

De Kralingse Zweimühlen-Snuff Prins Regent / Pompadour / Macuba

Seit einiger Zeit gibt es drei neue Snuffs von De Kralingse, die sich schon äußerlich von den bisherigen Sorten stark unterscheiden: Heller, trockener und feiner gemahlen. Auch ihr Aroma ist ganz anders und erinnert etwas an die typische Fribourg & Treyer-Aromatisierung (eine Marke, die Freunden des englischen Snuffs sicher bekannt sein dürfte, auch wenn ich sie auf dieser Seite noch nicht genannt habe).

Der Prins Regent ist mit Bergamotte, Rose und Zitrone aromatisiert – angenehm frisch-würzig und leicht blumig. Der Pompadour ist ebenfalls mit Bergamotte und Zitrone versetzt, am auffälligsten ist aber das Aroma der Gewürznelke. Im ersten Moment schmeckt er mir etwas zu sehr nach Weihnachtsbäckerei, aber dann tritt der Eindruck von Nelke etwas zurück und hinterlässt eine schöne Würze. Mein persönlicher Favorit dieser drei ist aber der Macuba, dem Aromen von Cognac und Rosenöl beigefügt wurden, was einen sehr runden, mit dem hellen Tabak wunderschön harmonisierenden Geschmack ergibt, der lange anhält.

Freunde der F&T-Rezepturen sollten unbedingt diese holländischen Snuffs ausprobieren – genauso wie alle, die etwas Außergewöhnliches suchen.

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Dholakia (Herstellerinfo)

Dholakia (Herstellerinfo)

Dholakia Tobacco Pvt. Ltd. ist ein indischer Snuff-Hersteller, der auf eine 150jährige Geschichte zurückblicken kann, in Deutschland sind die Dholakia-Snuffs (wenn ich da richtig informiert bin) seit dem Frühjahr 2007 erstmalig erhältlich.
Die englischsprachige Dholakia-Website präsentiert sich aufgeräumt, optisch ansprechend und informativ.

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Dholakia Chakali Snuff – Plain

Dholakia Chakali Snuff – Plain

Der Chakali Plain ist ein heller, trockener, sehr fein gemahlener Snuff aus purem Tabak, also ohne Aroma-Zusätze. Konsistenz und Tabaknote erinnern an die englischen »Irish«-Varianten, allerdings ist der Chakali Plain nicht »getoastet«, er verfügt also nicht über das typische Rauch-Aroma der Engländer. Er scheint mir relativ nikotinstark zu sein, deswegen und wegen seiner Feinheit empfehle ich, in zunächst in kleinen Mengen zu genießen und vorsichtig aufzuschnuppern. Dann entfaltet sich ein angenehm weicher, tabakechter Geschmack. Eine echte Alternative für Anhänger von »Irish« Snuffs, nicht nur wegen seines vergleichsweise günstigen Preises!

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Dholakia Chakali Snuff – Cool

Dholakia Chakali Snuff – Cool

Der Chakali Cool basiert, soweit ich das beurteilen kann, auf der gleichen (oder zumindest einer sehr ähnlichen) Tabakmischung wie die Plain-Variante. Als einzige weitere Zutat wird ihm Menthol beigefügt – und zwar gar nicht wenig! Ein vorsichtiger Genuss ist hier noch dringender zu empfehlen als beim Chakali Plain.
Die Frische des Menthols erinnert mich etwas an den Dingler Magnet, allerdings gefällt mir das Gesamtaroma des Chakali Cool deutlich besser. So wie der Chakali Plain eine Empfehlung für Freunde des tabakechten Geschmacks ist, kann die Cool-Variante allen Mentholfans empfohlen werden. Auf jeden Fall sind die Dholakia-Snuffs eine echte Bereicherung des deutschen Schnupftabak-Marktes.

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<a href="http://www.tobiasjung.net/html/snuff.php">den Schnupftabak-Seiten
von Tobias Jung</a>.

 

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